Wachstum der Automobilindustrie in Deutschland und China verlangsamt sich

27.07.2017

Nach einer 5 Jahre langen Wachstumsphase, verzeichnete das Jahr 2017 erstmalig einen Rückgang der deutschen Autoproduktion von bisher 3% auf 2,9 Millionen Fahrzeuge. Auch Autoexporte gingen bisher um 2% zurück.

Der VDA spekuliert, dass der Rückgang daran liegt, dass mehr Autos im Ausland gebaut wurden und der Brexit den britischen Automobilmarkt geschwächt und verunsichert hat.
Der Rückgang des Marktwachstums ist für deutsche Automobilhersteller problematisch, denn fast 80% aller in Deutschland gebauten Fahrzeuge werden exportiert.

Der VDA vermerkt den Rückgang als Enttäuschung, aber auch andere Automobilmärkte verzeichnen ähnliche Ergebnisse, beispielsweise wird geschätzt, dass der chinesische Automarkt, trotz des Rekordanstiegs von 18% im Vorjahr, in diesem Jahr nur um 2% steigen wird.
Trotz sinkender Umsätze, stellen der VDA und das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) fest, dass 3% mehr Autos registriert sind als im selben Zeitraum des Vorjahres. Das Wachstum kann aber fast ausschließlich auf ausländische Markenfahrzeuge zurückgeführt werden.

Die Diskussion über Dieselfahrzeuge wirkt sich auch in den Neuzulassungen aus. Das Kraftfahrtbundesamt weist darauf hin, dass registrierte Dieselfahrzeuge 41,3% des Marktanteils ausmachen, was einem Rückgang von noch 46,9% in den ersten beiden Quartalen des Vorjahres entspricht.

Es wird angenommen, dass der Rückgang der registrierten und verkauften Dieselfahrzeuge mit dem potenziellen Verbot von Dieselfahrzeugen in mehreren deutschen Städten zusammenhängen könnte, wie es von Matthias Wissman, Präsident des VDA, im Rahmen einer Initiative deutscher Autobesitzer zur Emissionsreduzierung älterer Dieselmodelle angekündigt wurde.

 

 

Als Reaktion darauf haben alle deutschen Hersteller den Wunsch geäußert, spezielle Software zur Modernisierung von Motoren anzubieten, wodurch, laut Wissmann, die Besitzer von Dieselautos das Verbot umgehen könnten.

Die von den deutschen Automobilherstellern angekündigten Maßnahmen werden während des Diesel-Gipfels des Umweltministeriums am 2. August 2017 vorgelegt. Zusätzlich planen BMW und Audi Gespräche mit der bayerischen Regierung, um die Modernisierung von Dieselfahrzeugen durchzuführen.

In diesem Stadium bleibt es noch unklar, wer die Kosten für die Modernisierung tragen wird, aber diese Angelegenheit wird auch während des Diesel-Gipfels angesprochen werden.

In China ist Diesel kein Thema, denn Diesel ist für normale Pkws in größeren Städten, wie Peking, bereits verboten.

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